Terapia Gestalt en Madrid
 Terapia Gestalt en Madrid                                            

Was ist die Psychotherapie der somatischen Entwicklung?

Die „Psychotherapie der somatischen Entwicklung“ ist ein relationaler Ansatz, der sich an der Bewegung in der Psychotherapie im Rahmen der Gestalttherapie orientiert.

 

Inspiriert durch Entwicklungspsychologen und Experten der somatischen Arbeit, schafft die Psychotherapie der somatischen Entwicklung eine Grundlage, um frühzeitige Entwicklungsblockaden zu verstehen und mit ihnen arbeiten zu können, wenn sie im „Hier und Jetzt“ der Therapie auftreten.


Die Betrachtung von Bewegungsmustern ist besonders dann hilfreich, wenn sie durch eine Theorie der gegenwärtigen Entwicklung begleitet wird.

Die kontinuierliche nonverbale Interaktion mit unseren wesentlichen Bezugspersonen während des ersten Lebensjahres legen den beziehungsbasierenden Grundstein, der sich sowohl im Alltag des Erwachsenen, als auch in der Psychotherapie offenbart. Obwohl sich unsere Körperhaltung, Gesten, Bewegungsart und Atemmuster im Laufe der Zeit verändern, sind die anfänglichen Grundlagen, die im ersten Lebensjahr geschaffen wurden, noch immer präsent und verfügbar. Diese Muster in der Psychotherapeutische Sitzung genauer zu betrachten, ist besonders hilfreich und wirkungsvoll. 

 

Wir erkunden die komplexen beziehungsorientierten Bewegungen der verkörperten Intersubjektivität, die eine Kommunikationsgrundlage, zunächst zwischen Eltern und Baby, und dann im weiteren Leben bilden.

Das Bewegungsrepertoire, das sich vor allem im ersten Lebensjahr entwickelt, agiert als Sprache, die unsere dringlichsten Wünsche, Absichten und Gefühle über- und vermittelt. Diese expressiven Bewegungen, deren Aneignung in der Gegenwart der Bezugspersonen geschieht, werden in der alltäglichen Erfahrung und natürlich auch im psychotherapeutischen Verhältnis zum stillschweigenden Kern des Verhaltens Erwachsener.

 

In den Sitzungen konzentrierten wir uns auf die genannten Details der somatischen Ausdrucksweise des Affekts und der zwischenmenschlichen Absicht und entwickeln so unser Verständnis für die emotionale Bedeutung der somatischen Fähigkeiten und Kommunikation, indem wir diese Erkenntnisse mit in die Therapiearbeit einbringen.

Somatische Psychotherapie ist die Integration der somatischen Untersuchung in die Therapiesitzung. Die somatische Psychotherapie unterstreicht den Prozess der Dynamiken innerhalb der Sitzung als primär im Hinblick auf die Arbeit der therapeutischen Erkenntnis; der Prozess des Inhaltes ist hierbei von zweitrangiger Bedeutung.

 

Mittels der Anwendung somatischer Techniken zur Untersuchung ist der Patient dazu fähig in Erfahrung zu bringen, in welchen Bereichen seines Körpers Spontanität, Kreativität und Besonnenheit fließen und wo genau der Fluss blockiert oder unterdrückt wird. 

Die entwicklungsbedingte somatische Psychotherapie ist eine Erweiterung der Gestalttherapie – ein neuer Ansatz in ihrer Theorie und Praxis, die sich mit den Bewegungsprozessen beschäftigt.

 

Sie stellt einen Rahmen dar, um die präverbalen Erfahrungen des Patienten zu verstehen, die oftmals überschaut oder missverstanden und somit vernachlässigt werden. Aus diesem Grunde kommen existenzielle Probleme, die ihren Ursprung in den ersten Lebensstadien finden, zum Vorschein. Diese Probleme würden bei anderen Psychotherapien nur sehr selten, wenn überhaupt, in Erscheinung treten. Mit der Ausarbeitung des Hintergrundes, aus dem die präsenten Verhaltensweisen resultieren, vertieft sich die sich entwickelnde Erzählung in jeder Sitzung und im Verlaufe der Therapie.


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